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Ab 01. August - Handyverbot an Schulen bis zur 9. Jahrgangsstufe
von Thomsen / Foerde.news
Bildung - Die Kultur der Digitalität soll an den Schulen weiter gestärkt und ausgebaut werden. Denn Lernen in der digitalen Welt biete viele Vorteile. „Deshalb haben wir das Landesprogramm „Zukunft im digitalen Zeitalter“ aufgelegt und mit 250 Stellen ausgestattet. Auch unser KI-Projekt an mittlerweile 38 Schule wird uns wichtige Erkenntnisse über KI-Tools im Unterricht liefern“
, sagte Bildungsministerin Dorit Stenke am Mittwoch (18. Juni) statt gefundenen Sitzung des schleswig-holsteinischen Landtages. Neben diesen Vorteilen müssten aber auch die negativen Seiten der Digitalisierung für junge Menschen in den Blick genommen werden. Als Beispiel nannte sie die hohe Bildschirmzeit von 15-Jährigen, die aktuell bei durchschnittlich sieben Stunden pro Tag liege. „Unsere Antwort darauf muss sein, dass Schulen digitale Freiräume sein sollten und zugleich Medienkompetenz vermitteln.“
Den Rahmen dazu gebe es seit 2023 für die Grundschulen und ab dem 1. August dann auch für die weiterführenden Schulen.
„Im letzten halben Jahr haben wir mit dem 'Der Kieler Dialog‘ aus ganz verschiedenen Perspektiven auf die Handy-Nutzung von Kindern und Jugendlichen geblickt. Jetzt handeln wir“
, betonte die Ministerin. Zum 1. August 2025 soll ein Erlass für die private Nutzung digitaler Endgeräte für die weiterführenden Schulen in Kraft treten soll. „Die Schulen werden dazu angehalten, die private Nutzung digitaler Endgeräte während der Schulzeit zu untersagen - bis einschließlich Jahrgangsstufe 9.“
Ein generelles Verbot, Smartphones oder Tablets in Schule mitzuführen, sei „unverhältnismäßig“. Dorit Stenke: „Wir geben den Schulen einen rechtssicheren Rahmen an die Hand. Wie die konkreten Regelungen vor Ort aussehen, können die Schulen je nach Gegebenheiten selbst entscheiden. Und: Selbstverständlich können digitale Geräte zu Unterrichtszwecken weiter eingesetzt werden.“
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