| - Blaulicht - |
Zwei Verletzte bei Unfall auf der A7 zwischen Schuby und Tarp
von Herbert Schmidtke
Bollingstedt - Ein Unfall hat am Montagabend den Verkehr auf der Autobahn 7 in Richtung Flensburg lahmgelegt. Zwischen Schuby und Tarp waren drei Autos miteinander kollidiert.
Bei einem Verkehrsunfall sind auf der Autobahn 7 zwischen den Anschlussstellen Schuby und Tarp in Fahrtrichtung Norden am Montagabend zwei Autofahrerinnen verletzt worden.
Nach ersten Erkenntnissen hatte die Fahrerin eines Seat Leon während ihrer Fahrt in Richtung Norden gegen 17 Uhr plötzlich stark abgebremst.
Nachfolgende Autofahrer wurden von diesem Manöver derart überrascht, dass sich ein Auffahrunfall ereignete. Nach ersten Erkenntnissen soll der Fahrer eines Mercedes in die Leitplanke geprallt sein, als er versuchte, dem plötzlich bremsenden Seat auszuweichen. Die Fahrerin eines hinter dem Mercedes fahrenden Renault erkannte das Brems- und Ausweichmanöver ebenfalls zu spät und krachte in das Heck der A-Klasse.
Durch Unfallzeugen wurde dem Zusammenstoß der Notruf gewählt. Da sich die verriegelten Türen des Seat zunächst nicht öffnen ließen, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Schuby und Schleswig-Friedrichsberg ebenso wie mehrere Rettungswagen und ein Notarzt an den Unfallort alarmiert, der sich ungefähr fünf Kilometer nördlich der Abfahrt Schuby befand.
An der Unfallstelle stellte sich heraus, dass alle Beteiligten großes Glück im Unglück hatten. Lediglich die Fahrerin des Seat als auch die Fahrerin des Renault mussten mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Fahrer des Mercedes blieb unverletzt.
Nach dem Unfall musste die Autobahn in Richtung Norden für den Einsatz der Rettungskräfte voll gesperrt werden. Dadurch kam es zu einem erheblichen Rückstau, der zeitweise bis zur Abfahrt Schuby zurückreichte.
Aufgrund des Großeinsatzes der Rettungskräfte ereignete sich auch auf der Gegenspur eine brenzlige Situation. Ein Fahrzeug soll so stark abgebremst haben, dass weitere Fahrzeuge ebenfalls stark bremsen mussten und es zu einem Rückstau kam. Zu einem Unfall soll es glücklicherweise nicht gekommen sein.
Um die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge von der Autobahn zu entfernen, wurden mehrere Abschleppwagen angefordert. Rund eine Stunde nach dem Unfall konnte die linke Fahrspur wieder für den Verkehr freigegeben werden, sodass sich der Rückstau langsam auflöste. Gegen 18.30 Uhr war die Unfallstelle dann komplett geräumt und die Autobahn wieder frei befahrbar.
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