| - Blaulicht - |
Sechs Verletzte bei schwerem Unfall in Schuby
von Nico Hessel
Schuby - Ein Großaufgebot von Rettungskräften musste am Samstagnachmittag in den Weideweg in Schuby ausrücken. Dort war es zu einem schweren Unfall mit drei Fahrzeugen gekommen. Eine Person musste von der Feuerwehr befreit werden.
Ein dramatischer Unfall hat sich am Samstagnachmittag gegen 14.30 Uhr auf einer Nebenstrecke zwischen Jübek und Schuby ereignet. Dabei wurden insgesamt sechs Menschen verletzt.
Der Zusammenstoß ereignete sich an der Kreuzung des Weidewegs mit den Straßen Pukholm und Mittelweg.
Nach vorläufigen Erkenntnissen sollen sowohl ein Mini-Cooper als auch ein Mercedes Kombi in entgegengesetzten Richtungen auf dem Weideweg unterwegs gewesen sein. Aus der Straße Pukholm kam ein VW-Bus auf die Kreuzung zugefahren.
Aus noch ungeklärter Ursache kollidierten zunächst vermutlich der Mini und der Mercedes miteinander. Dadurch soll der Mercedes Kombi in die Luft geschleudert worden und gegen den VW-Transporter geflogen sein. Sowohl der Mini als auch der Mercedes landeten auf der Beifahrerseite in einem Feld neben der Kreuzung.
Der VW-Bus hingegen blieb stark beschädigt auf der Fahrbahn stehen.
Nachdem Unfallzeugen den Notruf gewählt hatten, wurde ein Großaufgebot von Rettungskräften zur Versorgung der insgesamt sechs Autoinsassen alarmiert.
Neben mehreren Rettungswagen und einem Notarzt sowie dem Niebüller Rettungshubschrauber machten sich auch die Freiwilligen Feuerwehren Schuby, Silberstedt und Schleswig-Altstadt auf den Weg an den Unfallort.
Vor Ort trafen die Rettungskräfte auf zahlreiche Verletzte, die sich teilweise schon selbst aus den Fahrzeugen befreit hatten und von Ersthelfern betreut wurden. Sie wurden von den Notfallsanitätern der nach und nach eintreffenden Rettungswagen untersucht und behandelt.
Die Beifahrerin des VW-Bus war allerdings durch die massive Deformierung des Fahrzeugs eingeklemmt. Die Freiwilligen Feuerwehren Schuby und Silberstedt befreiten die lebensbedrohlich verletzte Frau mit schwerem Rettungsgerät aus dem Auto. Sie wurde anschließend aufgrund der Schwere der Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Kiel geflogen.
Die weiteren fünf Verletzten erlitten nach einer ersten Einschätzung des Rettungsdienstes leichte bis mittelschwere Verletzungen. Alle wurden zur weiteren Untersuchung und Behandlung in die Notaufnahmen der Krankenhäuser nach Schleswig und Flensburg gebracht.
Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde durch die Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger angefordert, der die Spuren der außergewöhnlich schweren Kollision sichern und auswerten soll. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten können die Unfallfahrzeuge abgeschleppt und die Straße wieder freigegeben werden. Die Einsatzkräfte gehen aktuell davon aus, dass der Weideweg noch bis zum Abend gesperrt bleiben wird.
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